Gesellschaftsspiele

Gesellschaftsspiele früher

Bei den antiken Römern hatten Gesellschaftsspiele einen sehr hohen Stellenwert und gehörten zum täglichen Leben dazu. Man traf sich in Tavernen, auf Treppen oder zu Hause. Die Römer hatten viele verschiedene Spiele, jedoch nur einige verschiedene Arten von Spieltischen, auf denen sie diese Spiele spielten. Eine Abwandlung des Spiels was die Römer spielten ist zum Beispiel unser heutiges Mühle. Sie spielten jedoch nicht nur Brettspiele, sondern auch Würfelspiele, Ratespiele und Glücksspiele, wobei diese jedoch verpönt und verboten waren, bis Kaiser Claudius diese wieder ins öffentliche Leben holte und erlaubte. Die Begründung für den Verbot war, dass Glück- und Würfelspiele angeblich den Sittenverfall verstärken und den Charakter schwächen. Doch wie man sich denken kann, wurden diese Spiele trotzdem gespielt. Für die Römer zählten auch die Gladiatorenkämpfe und Theateraufführungen zu der Gruppe der Gesellschaftsspiele, da sie die Gemeinschaft stärkten.

Gesellschaftsspiele heute

Heutzutage gibt es viele verschiedene Gruppen von Gesellschaftsspielen. Es gibt zahlreiche Brettspiele, Kartenspiele, Rollenspiele, Ratespiele und noch viele andere. Hauptsächlich sollen diese Gesellschaftsspiele Spaß machen und Lust sie noch einmal zu spielen. Es gibt Gesellschaftsspiele mit Altersangaben, die aber nur einen Rat geben und nicht zwingend sind. Klassische Gesellschaftsspiele, an die wir meist denken, sind in unseren Augen da um die ganze Familie zu unterhalten. Jedoch sind auch Spiele wie "Blinde Kuh" im weitesten Sinne Gesellschaftsspiele, da sie die Menschen die sie spielen vom Alltag ablenken und sie verbindet. Man hat zusammen Spaß und tut Dinge die man im normalen alltäglichen Leben nicht tut und genau das ist, laut Johan Huizinga, auch der Sinn von Gesellschaftsspielen. Und wenn du an deinen letzten Spielabend zurückdenkst, welchen du mit Freunden oder Verwandten abgehalten hast, wirst du feststellen, dass es stimmt was Huizinga einst sagte.

Gesellschaftsspiele auf dem Computer

Viele Gesellschaftsspiele lassen sich mittlerweile auf dem Computer spielen. Der Vorteil dabei ist, dass man mit seinen Mitspielern nicht mehr zwingend in einem Raum sein muss. Durch das Internet kann man quasi von überall Zugang zu dem Spiel erhalten. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit die benötigten menschlichen Mitspieler durch einen computergesteuerten Spieler zu ersetzen. Hier kann man oft den Schwierigkeitsgrad einstelle, das heißt bestimmen, wie clever sich der Gegner verhält. Allerdings fehlt dieser künstlichen Intelligenz oft das Besondere, zum Beispiel Instinkt und kreatives Handeln, da die möglichen Spielzüge und Verhaltensweisen vorher programmiert werden müssen.

 

Gesellschaftsspiele: spiele am besten mit Freunden coole Gesellschaftsspiele!Gesellschaftsspiele: spiele am besten mit Freunden coole Gesellschaftsspiele!