Geschicklichkeitsspiele

Was sind Geschicklichkeitsspiele?

Geschicklichkeitsspiele sind Spiele, bei denen man die Feinmotorik, die Balance, das Rhythmusgefühl und die Reaktion schulen kann. Viele Geschicklichkeitsspiele werden von Kindern gespielt, die im Schulalter sind. Geschicklichkeitsspiele haben sich auf der ganzen Welt unterschiedlich entwickelt, aber den gleichen Grundgedanken. Wenn man zum Beispiel an das Spiel Hickelkasten denkt, kennt jeder dieses Spiel unter einem anderen Namen, denn sogar von Familie zu Familie ändert sich die Bezeichnung für dieses Geschicklichkeitsspiel, bei dem aber die Grundhandlungen gleich bleiben. 

Welche Spiele zählen zu dem Genre der Geschicklichkeitsspiele?

Die klassischen Geschicklichkeitsspiele, die man auf jedem Kindergeburtstag mit Freunden spielen kann oder zumindest konnte, sind Eierlaufen, Sackhüpfen, Die Reise nach Jerusalem und Fangen. Aber es gibt auch Geschicklichkeitsspiele, die für Kinder nicht so geeignet sind, da sie zu kompliziert und schwierig sind, wie zum Beispiel Darts, Billard, Snooker, Boccia, Kubb und Mölkky. Diese Auswahl von Spielen können Kinder natürlich auch spielen, jedoch ist es für Erwachsene oder Heranwachsende einfacher. Viele Geschicklichkeitsspiele gibt es schon im Internet als Browsergame in 2D oder 3D, ob diese Spiele jedoch noch als Geschicklichkeitsspiele zu bewerten sind ist fraglich.

Was ist Hickelkasten?

Hickelkasten, Paradiesspiel, Himmel und Hölle, Hüpfspiel, Hickeln, Hopse, Hickelsches, Hinkepinke, Huppekästche, Hüpfekästchen, Tempelhüpfen oder auch Hinkekästchen sind viele Namen, für ein und dasselbe Geschicklichkeitsspiel. Bei diesem Spiel, wird ein Spieldiagramm auf den Boden gemalt, das in jedem Land dieser Welt ähnlich aussieht. Das älteste Hickelkastenspiel wurde auf dem Boden des antiken Roms gefunden. Wahrscheinlich wurde es mit einem Stein oder etwas ähnlichem in den Boden geritzt. Wie weit Hickelkasten allerdings wirklich verbreitet war, zu dieser Zeit, kann keiner genau sagen, denn keine Bodenmalerei hält hunderte von Jahren. Beim Hickelkastenspiel geht es darum, einen Stein zuerst auf das erste Feld zu werfen, dann nach bestimmten vorher festgelegten und abgestimmten Kriterien loszuhüpfen und den Stein auf dem Rückweg wieder einzusammeln. Danach wirft man seinen Stein, wenn man wieder an der Reihe ist, auf das zweite Feld, hüpft wieder los und sammelt denn Stein auf dem Rückweg ein. So geht es dann weiter, bis der erste Stein eines Spielers auf Feld 10 gelandet ist und der Spieler fehlerlos hüpft. In allen Varianten ist es ein Fehler, wenn man über die Linien des Spielfeldes tritt, den Stein auf dem Rückweg vergisst, oder nicht nach den vorher abgeklärten Regeln hüpft. Wenn dies passiert, fängt der Spieler meist wieder von Feld 1 an, oder scheidet aus. 

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